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Serie: Roadtrip Belgien

Kilometer 1513: Gent für Irre

Es wurde eben doch etwas spät, und ibis legte Wert darauf, die Gastfreundschaft pünktlich um 12 zu beenden. Da ich das Frühstück nie dazubuche – ich schlafe gern noch, wenn das Buffet abgeräumt wird – konnte ich also bis Anschlag (mit dem Wort muss man ja heutzutage vorsichtig sein) schlafen und anschließend duschen, mit dem unterdimensionierten Rezeptionsföhn den Versuch unternehmen, meine etwas längeren Haare zu trocknen und mich in mein Auto begeben.

„Hidden Belgium“ empfahl, ähnlich wie TripAdvisor, unbedingt Dr. Guislains Museum zu besuchen. Das ist im Prinzip eine aufgearbeitete Irrenanstalt, die man nun als Museum besuchen kann und glücklicherweise auch direkt wieder verlassen darf. Nebenbei gibt’s noch moderne Kunst zu betrachten; das habe ich eher flüchtig wahrgenommen.

Das Museum liegt etwas versteckt – ich wäre da normalerweise nie gelandet. Auf dem Parkplatz einer auf dem Gelände befindlichen Drogenentzugsstelle habe ich dann eine Viertelstunde gewartet und passend zur Institution eine Zigarette geraucht, eine dieser neckischen Soft-Waffeln verzehrt sowie den letzten halben Liter kühles Wasser oral beseitigt.

Es folgen ein paar Impressionen aus Gent und das Museum in der ehemaligen Psychatrie. Heute Abend geht’s dann ins nächste Hotel – billiger, und etwas näher an den Festen.

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